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Die
Organistinnen
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Orgelprojekt der Pfarre Meidling
Unsere Kirche ist nun innen wunderschön renoviert, großen
Dank allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, dass das 1991
begonnene Werk 2005 beendet werden konnte. Und was ist mit der Orgel?
Ebenfalls im Jahr 1991 wurde als Notbehelf für die Renovierung
eine kleine elektronische Orgel angeschafft, die seither ihren Dienst
tut, sie steht im Altarraum und ermöglicht, dass die
Kirchenmusiker guten Kontakt zu den liturgischen Feiern haben, ja sogar
in die Feiern eingebunden sind.
Aber eine echte Pfeifenorgel ist halt was anderes als eine
elektronische Orgel. Außerdem sollte eine Orgel wirklich
raumfüllend sein - nicht wie unser kleiner elektronischer
Notbehelf.
Wo sollte sich die raumfüllende Pfeifenorgel befinden?
Im Frühjahr 2006 hat sich in unserer Pfarre eine Gruppe
zusammengefunden, die das ORGELPROJEKT DER PFARRE MEIDLING mit Schwung
begonnen hat. Aus den Mitteln der Pfarre wurde um Euro 5.500.- das
allerwichtigste an der großen Orgel in Ordnung gebracht, so dass
Benefizkonzerte und Manches für den Gottesdienst gespielt werden
kann.
Unsere große Orgel ist eine elektropneumatische Orgel, die sich
gut für romantische Orgelliteratur eignet. Der Nachteil der
elektropneumatischen Orgel ist ihr hohe Anfälligkeit, da sie sehr
viele Ventile haben. Unsere Orgel hat 4.000 Ventile und der Zustand der
Orgel ist entsprechend. Um die Orgel in wirklich guten Zustand zu
versetzen, müsste man nach der Schätzung der Orgelbaufirma
Salomon, Leobendorf bei Korneuburg, ungefähr Euro 257.000.-
aufwenden.
Die Firma Salomon rät aber dringend von so einem Unterfangen ab,
da die hohe Reparaturanfälligkeit auch nach der Totalsanierung
bleiben würde. Schon seit einiger Zeit baut man nur mehr
mechanische Orgeln, und unsere Orgel hätte als mechanische Orgel
nur einige hundert Ventile - nicht 4.000 Ventile.
Es ist also sinnvoll entweder die vorhandene große Orgel als
mechanische Orgel neu aufzubauen, oder sie zu belassen, wie sie ist,
und an der Stelle, wo zur Zeit unser elektronischer Notbehelf steht,
eine echte mechanische, raumfüllende Pfeifenorgel zu bauen.
Die Kosten einer solchen neuen Chororgel sind, soweit ich mich an die
Gespräche mit der Firma Salomon im Sommer 2006 erinnere, etwas
geringer als Totalrenovierung oder Totalumbau der vorhandenen
großen Orgel.
Je länger die Benefizveranstaltungen laufen, desto klarer wird
werden, wohin die gemeinsame Entscheidung der Pfarre und der
einzubindenden kirchlichen und öffentlichen Stellen weisen wird.
Entnehmen Sie dem "Orgelbarometer"
in unserer Kirche den jeweils neuesten Stand des angesparten Geldes und
neuesten Stand der Meinungsbildung oder Entscheidungsbildung.
Besuchen Sie dazu die Webseite: Orgelbauförderverein
Reden Sie mit, Sie sind Pfarre!
Auf gutes Gelingen mit Gottes Hilfe und mit unser aller Zutun hofft
Ihr Pfarrer Dr. Berthold Koy
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