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Das Wort "Mesner" kommt 


 

aus dem Lateinischen und bedeutet nichts anderes als Hausmeister. Die neue Schreibweise "Messner"  will sich von Messe herleiten, sie ist aber erstens etymologisch falsch und umgreift zweitens nicht das gesamte Aufgabengebiet dieses Berufes.


Welche Aufgaben hat ein Mesner?

Im Computerzeitalter könnte man sagen, ihm obliegt die Sorge um die Hardware: Er sollte seine Kirche kennen von der Turmspitze bis zum letzten Mauseloch in seinem Hauptreich, der Sakristei. Auftretende Mängel und Schäden muss er beheben oder für deren Behebung sorgen.
Seine vornehmste Pflicht ist aber die quasi technische Vorbereitung liturgischer Feiern. Dazu ist Fachwissen notwendig.
Oft genug hört man in der Kirche raunen: "Der Mesner hat etwas vergessen!" Ist ja auch ärgerlich und fällt auf, wenn bei der Hochzeit die Glocken nicht läuten, bei der Messe der Wein fehlt oder ein falsches Buch auf dem Altar liegt. Ganz zu schweigen von der Taufe, wo man das Kind je nach Wassertemperatur entweder verbrüht oder erkältet wird.
Nun in Stichworten verschiedene Mesnerpflichten:
Kerzen nachstecken, liturgische Gewänder pflegen und je nach Anlass die richtigen vorbereiten, sakrale Geräte wie Monstranzen und Kelche putzen und bereitstellen, die Kirchenwäsche besorgen, den Klerikern beim Ankleiden helfen, kompetente Ansprechsperson für alle Kirchenbesucher sein.
Nach diesem Anforderungsprofil bzw. Pflichtenkatalog muss man sagen: Es ist schwer, ein perfekter Mesner zu sein, aber es ist schön, es machen zu dürfen.
 
FRÖWIS, Georg

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FRÖWIS, Georg
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KARAMATIC-VRDOLJAK, Ljiljana


 

 
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